Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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gen hoͤlzerne Schalen. Ein ftarker Schild ſtand an die Wand gelehnt. Rach einigen Tagen brachen wir auf, um nach Woodie zu gehen. Dhugefaͤhr eine Meile von der Stadt ward ein Sfug(Sklavenmarkt) ge⸗ halten; die Weiber aus den benachbarten Doͤrfern ka⸗ men auf Ochſen geritten; ſtatt des Zaumes war die⸗ ſen ein lederner Riemen durch den Naſenknorpel gezo⸗ gen. Auf dem Ruͤcken des Ochſen wird ein Fell aus⸗ gebreitet, die zu verkaufenden Sachen werden darüber gehaͤngt und die Negerin ſetzt ſich ſelbſt darauf. Sie bringen ſaure und ſuͤße Milch, etwas Honig, Huͤhner⸗ Fett und Melonen. Die Maͤnner brachten Ochſen, Schafe, Ziegen und Sklaven. Woodie iſt eine Hauptſtadt und fteht unter ei⸗ nem Scheik. Die Einwohner ſcheinen alles, was zum Leben nothwendig iſt, im Ueberfluß zu haben, und ſind das traͤgſte Volk, das uns noch vorgekommen. Die Frauen ſpinnen etwas Baumwolle, und weben daraus ein Zeug, etwa s Zoll breit; die Maͤnner lie⸗ gen entweder den ganzen Tas muͤſſig in ihren Huͤtten oder im Schatten von Gebaͤhden. Sie ſind uͤber Mit⸗ telgroͤße und ſark gebaut, aber ihre Geſichtszuͤge ſind

dumm und plump. Wir zogen gegen Suͤden durch

mehrere huͤbſche Negerdoͤrfer und nach 11 Miles wa⸗ ren wir an einem bedeutenden Strom, der Yeou hieß; an einigen Stellen betrag ſeine Breite uͤber 60 Ellen, der Grund war ſandig, die Uufer faſt ſenkrecht, und der Strom lief 3 1/2 Mjles in einer Stunde.