Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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regnete es beſtaͤndig, zu welchem noch ſtarke Wind⸗ ſtoͤße von Nord⸗Dft ſich geſellten. Unndieſe Zeit wurde das Vorhaben der Uebelthater entdeckt, meiner und meiner Leute habhaft zu werden, und mit einem, gleichfalls durch Gewalt erlangten Schiffe zu entſlichen.

Am 6 Februar hatten wir einen ſehr heftigen Wind aus Nord, welchen Blitze begleiteten, die er⸗ ſen, welche ich ſeit meiner Ankunft auf der Iuſel

ſab.

Am sſten folgte ein Drkan, weicher über alle Beſchreibung fuͤrchterlich war. Die Gewalt des Win⸗ des wurde immer ſaͤrker, und entwurzelte die groͤß⸗ ten Baͤume. Bald darauf ſiel der heftigſte Regen ein. Jeden Augenblick wurden Tannen und Eichen niedergekuͤrzt; Wurzeln und Felſen um ſie wurden ſo ausgeriſſen, daß haͤuſig Gruben wenigſtens von 40 Fuß Siefe entſanden. Einige der ſehr großen Baume, welche as0 Schuhe in der Hoͤbe, und 4 im Durch⸗ meſſer hatten, wurden betraͤchtlich weit von ihrer Stelle geſchleudert; anvere, deren Wurzein zu tief

gingen, als daß ſie ausgeriſſen werden konnten, mit

ihren Sipfeln beinahe bis zur Erde niedergebogen. Um das Schreckliche dieſer Szene noch zu vergroͤßern, ſiel ein ſehr großer Baum guer uͤber unſer Korn⸗Haus⸗

ſchlug es in Stuͤcke, und zerſchmetterte zugleich viele

Mehlfäͤſſer. Doch wurde durch allgemeine Thaͤtigkeit

das Mehl und der Mais bald wieder geſammelt, und

itzmein Haus gebracht.