Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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mals auf dem gruͤnen Fluſſe, beſonders: Pelt⸗

kane, der Flammand, und verſchiedene Arten wilder Gaͤuſe in Menge. Von den europäiſchen Voͤgeln ſah ich den gehaupten und gemeinen Reiher, und unſern Storch.

Vom gruͤnen Fluſſe begab ich mich an den

Schwarzdorn⸗Fluß und von dieſem zu den ſuͤd⸗

lich liegenden Bergen. Nach ſechs ſehr beſchwerlichen

Stunden etreichten wir den Fuß der etſten Berg⸗Reihe.

Die nackten, roͤthlichen Felſen dieſer Berge waren maleriſch auf einander gethuͤrmt, und boten dem Auge

die ſeitſamſten Geſtalten dar; ſie ſchienen beſtimmt

zu ſeyn, den Buſch⸗Hottentotten zum Aufent⸗ halte zu dienen.

XM. Bis ju dem Elephanten⸗Fluſſe ſies

uns nichts Merkwuͤrdiges auf, als eine Quelle, bei

weicher wir die Nacht zubrachten. Jene war rings

mit einer Staude bewachſen, deren Frucht in den

Kolonien unter dem Namen Wolfs⸗Gift bekannt iſt. Man roͤſtet dieſe Frucht, und beſtreut mit dem Pulver derſelben die Lockſpeiſe fuͤr wilde Thiere. So⸗ pald dieſe davon gefreſſen haben, ſchwellen ſie betraͤcht lich an, und ſtetben eher oder ſpaͤter, je nachdem ſie mehr oder weniger von dieſem Pulver genoſſen haben.

Nach einiger Zeit erreichte ich den verlornen

See, welcher einen betraͤchtlichen Umfang hat⸗ und von dem Meere bloß burch eine ſchmale Sandbank getrennt wird. Waͤhrend meines eltftägigen Aufent⸗

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