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haltes an dieſem See bereitete ich 132 Voͤgel von ver⸗ ſchiedener Groͤße fuͤr meine Sammlung. Zu den ſel⸗ tenen Voͤgeln, welche ich hier fand, rechne ich unter andern die Poule Sultane, welche ein vortreffli⸗ ches Wildpret find. Ueberhaupt ſchien dieſer See der Sammelplatz aller Waſſervoͤgel zu ſeyn, welche ſich in dieſem Theile Afrika's aufhalten.
Auch beſuchte ich die in der Naͤhe gelegene St. Helena⸗Bay, deren Beſchreibung Kolbe gleich⸗ falls irrig gibt. In Betreff der Widerlegung der Irr⸗ thuͤmer Kolbe's verweiſen wir auf unſer oben aus⸗ geſprochenes Urtheil uͤber deſſen Reiſebericht. Die Lage dieſer Bay iſt uͤberhaupt auf allen See⸗Karten unrichtig bezeichnet; der Unterſchied betraͤgt in Hin⸗ ſicht der Breite uͤber 14 Minuten. Von der St. Helena⸗ Vay begab ich mich nach der Saldanha⸗ bay, in welchen beiden ich eine Menge Cachelotte erblickte.
Nach einer 16monatlichen Abweſenheit, welche ich in den afrikaniſchen Wuͤſten zugebracht hatte, traf ich wieder in der Kap⸗Stadt ein, wo mich Gor⸗ don und ſeine Gemahlin erwarteten.
Auf dem vſtindiſchen Kompagnie⸗ Schiffe Gan⸗ ges verlteßen wir am 14„Juli 1784 die Falſo⸗Ban, um nach Eurvpa zu ſegeln. Ein ſchrecklicher Wind⸗ ſtoß trieb uns bis zum 37. Grade ſuͤdlicer Bette ab⸗ waͤrts. Nach 11 ſchrecklichen Dagen ſegelten wir den 10. Auguſt vor der Bay St. Helena vorüber, und


