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Namaguas, welche mir einen umſchlag aus be⸗ ſonderm Kraut verordneten, deſſen Saft ich zugleich trinken mußte. Der Umſchlag wurde waͤhrend der
Nacht verſchiedene Male erneuert, und noch oͤfter gurgelte ich mich mit dem Safte. Ich fuͤhlte mich bald ſehr érleichtert, und nach drei Tagen fand ich mich vollſtaͤndig geheilt. Meine Leute hatten waͤhrend meiner Krankheit weder getanzt, noch geſungen; auch horte ich ſie nicht einhnal lachen. Dieſe freundſchaft⸗ liche Aufmerkſamkeit ruͤhrte mich ungemein. Die Pflänze, welche meine Heilung bewirkte, war eine Art 2 Fut hoher Salbei, deren Geruch auch mit un⸗ ſerem europäiſchen ſehr uͤbereinkam. Nach der Verſi⸗ cherung der Namaguas iſt dieſe Pflanze bei Wun⸗ den nicht minder wirkſam; jedoͤch wird im ien Falle Thierfett beißemiſcht.
Da ich in den Kolonien angelangt war, ſo ent ſchloß ich mich den vormals nach dem Kap eingeſchla⸗ genen Weg zu verlaſſen, um durch einen neuen mir unbekannten zur Kap⸗Stadt zu gelangen. 6 wandte mich daher nach Suͤd-Weſt, und nach 3 Ta gen, waͤhrend welcher wir 4 Meilen zuruͤcklegten, er⸗ reichten wir den grünen Fluß. Zuerſt ſtießen wir auf Elephanten, auf welche ich und Swanepoel ſogleich Jagd machten. Wir erlegten zwei maͤhn liche Elephanten, welche 20 Fuß hoch waren. Die afrika⸗ niſchen Elephanten uͤberſteigen ſelten dieſes Maaß. Eine Menge Waſſer⸗Voͤgel aller Art fanden ſich da⸗
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