Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Das Maͤnnchen lebt in Vielweiberei. Die Nama⸗ guas benennen die Republikaner mit dem Worte Anagues, welches mit einem Schnalzen der Zunge ausgeſprochen wird. n2

XI. Den 12. Juli wurde ich von den Sympto⸗ men einer ſchweren Krankheit befallen. Ich beſchloß daher zu meiner Rettung die Kolonten ſobald als moͤg⸗ lich zu erreichen, ehe noch meine Krankheit voͤllig zum Ausbruch käme. Mit vieler Muͤhe erreichte ich den Kauſſi, welcher in den nahe gelegenen, gleich⸗ namigen Bergen entſpringt. Durch die unvermeidliche Bewegung und durch die Hitze hatte ſich mein Su⸗ ſtand um vieles verſchlimmert. Ich befand mich von einem heftigen Fieber befallen, welches mit Hals⸗ ſchmerzen verbunden war. Die Eutzündung der Man⸗ deln und des Schlundes zeigten eine entzuͤndliche Braͤune an. Von allen Mitteln entbloͤßt, brachten mir die Hottentotten eines in Vorſchlag, welches da⸗ rin beſtand, Tuͤcher in kochende Milch zu tauchen, und dieſelben heiß um den Hals zu ſchlagen. Drei Tage lang ließ ich mir auf dieſe Weiſe den Hals ruhig ab⸗ bruͤhen, bis ich mich endlich weigerte, dieſes Mittel weiter anzuwenden. Von dieſer Zeit uͤberließ ich mich bloß meiner Natur. Meine Zunge und mein Hals waren bereits ſo angeſchwollen, datß ich ucht anders, als durch Zeichen ſprechen konnte⸗

Acht Tage lag ich bereits ohne Hoffnung auf meinem Lager. Endlich beſuchten mich einige kleine