Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſo beluſtigte mich die Art, wie ſie ihre Reite zu er⸗ heben ſuchte, nicht wenig.

Mit der Ausbeſſerung meiner Wagen, und mit der Abrichtung der des Ziehens ungewohnten Ochſen verging eine geraume Zeit. Waͤhrend derſelben jagte ich oder zeichnete Pflanzen ab, jedoch muß ich meine nicht große Kenutniſſe in der Botanik ſehr bedauern, indem die Flora Afrika's in dieſer Gegend die ſel⸗ tenſten und ſchoͤnſten Pflanzen hervorbringt. Vorzuͤg⸗ lich beſtimmt der Regen die Zeit und den Ort, wo

dieſes oder jenes Gewaͤchs hervorſchießen ſoll, und die

naͤmliche urſache macht, daß viele Pflanzen bald fruͤ⸗ her, bald ſpaͤter erſcheinen. Der Einfluß des Regens hat auch auf die Lege⸗ und der Voͤgel be⸗ trächtlichen Einfluß. Den 24. Mai trat ich mit meiner Karavane den Ruͤckzug an. Dieſe beſtand aus 73 Maͤnnern und 19 Weibern. An Vieh hatten wir 172 Stuͤck Rinder, die Schafe und Ziegen nicht gerechnet. Am 27. verließen wir das ufer des Drange⸗Fluſſes, um einen beſ⸗ ſern Weg außuſuchen. Auf den ſchlechteſten Wegen kamen wir den 28. an einen Ort, an welchem ehemals ein Kraal geſtanden war. Wegen der angenehmen Lage dieſes Ortes verweilten wir hier laͤngere Zeit. Die umſtehenden Baͤume dienten einer Menge Voͤgel zum Aufenthalte; mehrere neue Arten derſelben muß⸗ ten meine Sammlung vermehren. Unſer Lager fand ſich auf einem ebenen Platze, welcher etwa aoo Schritte