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erlegt hatte. Als wir am folgenden Tag Jagd auf den Loͤwen machen wollten, fanden wir, daß er das Gebuͤſch mit ſeinen Jungen verlaſſen hatte.
VII. Um nun zu dem Drange⸗Fluß zuruͤck zu
kehren, ſchlug ich den ſuͤdlichen Weg ein, und folgte bloß der Richtung der Berge. Der Anfuͤhrer der
Horde gab uns einige ſeiner Leute zu Begleitern. Da ſich aber die meiſten meiner Leute durch verſchiedene Ausſchweifungen bei der letzten Horde ſehr erſchoͤpft hatten, mußten viele unterwegs zuruͤckbleiben. Auf dieſem Wege erblickte ich wieder einige Giraffen, deren ich ſeit langer Zeit keine geſehen hatte. Meine Fuͤh⸗ rer ſagten mir:„Daß, je weiter man nach Weſt kaͤme, deſio ſeltener dieſe Thiere wuͤrden.“ Am fol⸗ genden Tage gewahrten wir eine Heerde Hornvieh, deren Hirten bei unſerer Annoͤherung entflohen. Ich ſchickte den Fliehenden einige meiner Leute nach, um jene zu beruhigen. Bald beſuchten uns alle in dem Kraale befindlichen Maͤnner, Weiber und Kinder. Wir ſtellten hierauf eine Giraffen-Jagd an, und waren ſo glucklich, ein Weibchen, deſſen Hoͤhe 13 Fuß 6 Zoll betrug, zu erlegen.
Bei der Fortſetzung unſerer Reiſe wurden wir von einem ſchrecklichen Suͤd⸗Oſt⸗Winde uͤberfallen.
Dieſer erhob ſich gleich in der Fruͤbe, und nahm ſchnell
an Kraft zu. Wir ſahen uns in einem Augenblicke von ganzen Wolken feinen und groben Sandes bedeckt, welcher uns in die Augen flog, und uns hinderte,


