Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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weiter vorwaͤrts zu gehen. Aller Muͤhe ungeachtet gelang es uns wegen der Heftigkeit des Windes nicht, eines unſerer Zelte aufzuſchlagen. Wir mußten uns entweder ſetzen oder niederlegen, wo wir nichts als Sand einſchluckten, und unſere Augen ebenfalls mit Sand angefuͤllt wurden. Schrecklich ward fuͤr uns in dieſer Lage die Nacht. Mit Ungeduld ſahen wir dem Aufgange der Sonne entgegen; allein je hoͤher die Sonne am Horizonte ſtieg, deſto groͤher wurde die Peftigkeit des Windes. Ich bemerkte oͤfters, daß der Wind einen Wirbel bildete, welcher tiefe Loͤcher in den Boden machte, aus denſelben den Sand und die Erde weit wegführte, welche alsdann in Geſtalt eines Regens auf uns herabfielen. Alle Speiſen, welche wir waͤhrend dieſer Zeit bereiteten, wurden ſo mit Sand bedeckt, daß wir dieſelben nicht genießen konn⸗ ten Beſonders befand ſich mein Vieh in einer ſchlim⸗ men Lage. Ochſen, Pferde, Schafe und Ziegen hat⸗ ten ſich auf einen Haufen zuſammengeßellt, wo ſie, ſo lange der Wind auhielt, unbeweglich blieben, ohne das geringſte Futter zu nehmen. Endlich ließ der Wind nach, und wir genoſſen bei einer Horde Na⸗ maguas eine ruhige Nacht. Zugleich brachten ße mir ungenehme Nachricht von meinem Lager am Drange⸗Fluſſe. Da der Wind mich zwang drei Tage bei dieſer Horde zu verweilen, ſo begab ich mich doch verſchiedene Male auf die Jagd, und erſegte