Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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oͤfters in den ſchwarzen Kreis. Sie ſtaunten die Wir⸗ kungen des Feuergewehres, wie betaͤubt, an.

Bei dem Abſchiede verſicherten mir die Hou⸗ zouanas die Fortdauer ihrer Freundſchaft und Zu⸗ neigung, ſowohl fuͤr ſich, als im Namen ihrer Kame⸗ raden. Die Erkenntlichkeit dieſer gutmuͤthigen Men⸗ ſchen war mir deſto angenehmer, da gerade dieſenigen, welche keine Meſſer echalten hatten, ſich am thaͤtigſten bewieſen. Als letzten Beweis meiner Erkenntlichkeit,

gab ich ihnen noch verſchiedene Sachen, welche ihnen

einiges Vergnuͤgen zu machen ſchienen.

Sobald das Lager abgebrochen war, ſetzten wir unſren Weg laͤngs der Gebirge fott. In zwei kurzen Tagreiſen erreichten wir ein ſehr angenehmes Thal, welches durch eine ungemein große Anzahl von Mi⸗ moſen, die damals gerade in voller Bluͤthe ſtanden, beſchattet wurde. Die vielen Heerden in dieſem Thale verriethen deutlich die Nachbarſchaft einer Horde. Wir wurden freudig aufgenommen, und die Namaſuas uͤberhaͤuften einander mit allen nur moͤglichen Freund⸗ ſchafts⸗Bezeugungen. Sobald mein Zelt aufgeſchla⸗ gen war, beſuchte mich der Anfuͤhrer der Horde, und gab mir zugleich von meinem Lager am Drange⸗ Fluß Nachricht, welches ſich in dem beſten Zuſtande befand.

Seit einiger Zeit hielt ſich ein Loͤwe und eine Lo⸗

win in der Nachbarſchaft der Horde, und war in einem dicken Gebuͤſche auf. Aller Verſuche ungeach⸗