Abſteigen erreichten wir endlich den Ruͤcken des Ge⸗ birges, und fanden uns ſaͤmmtlich ſehr angenehm uͤberraſcht. Da die erſten von der Hoͤhe die vor uns liegende Ebene erblickten, ſo benachrichtigten ſie uns durch ihr Geſchrei davon. Die meiſten ſchtenen ſich den Seefahrern zu vergleichen, welche nach einem lan⸗ gen Sturme, und dem Schiffbruche nahe, unvechofft Land erblicken. Auch die Houzouanas nahmen an der Freude meiner Leute Theil. Bei dem Herabſteigen von dem Gebirge kamen wir in ein reizendes Thal, wo wir wegen der herrli⸗ chen Weide und des Waſſers uͤbernachteten. Waͤhrend meine Leute das Lager aufſchlugen⸗ ging ich an den ſchoͤnen Ufern des Baches aufwaͤrts, und entdeckte ſei⸗ nen Urſprung in einem hohlen Felſen. Die ganze Poͤhlung, welche eine Grotte bildete, war mit klarem
und kuͤhlem Waſſer gefuͤllt, deſſen reizender Anblick mich zu einem Bade einlud. Bei dem Austritte aus
der Grotte grub ich an den Seiten derſelben meinen Namen ein. Bei dem Fiſch⸗Fluſſe fingen wie wieder an, frei zu athmen, und munter zu werden.
Die Houzouanas machten ihre Abreiſe bekannt⸗
Bevor ſie aber dieſelbe antraten, beſchenkte ich ſie mit vier Meſſern, welche die beſten Schuͤtzen unter
ihnen erhielten. In dem Schießen nach dem Siele
beſitzen ſie eine außerordentliche Fertigkeit. Um aber dirſen Wilden auch eine Probe meiner Geſchicklichkeit zu geben, ſchoß ich aus meiner Buͤchſe mit der Kugel


