Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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krank; ſelbt mein Vieh befand ſich in blen Um⸗ ſtaͤnden. Meine Pferde waren lahm, und die Hunds ſo entkraͤftet, daß ſie keine Luſt zum Jagen hatten.

Rls wir uns einer Horde naͤherten, verließen un⸗ ſere Ochſen und Hunde uns augenblicklich, weil ſie friſches Waſſer in der Ferne witterten. Sie eilten dem Kraale in vollem Galoppe zu, ohne ſich durch unſer Rufen aufhalten zu laſſen. Man kann ſich die Beſturzung der Wilden bei Eyblickung läller dieſes Fhiere leicht vorſtellen, welche noch um Vielés ver⸗ groͤßert wurde, als wir ſaͤmmtlich bei dem Kraals eintrafen. Da ich bei dieſem Kraale die noͤthige Weids

fand, beſchloß ich einige Dage hier zu bleiben. Die

Horde, welche anfangs Mißtrauen verrieth, gewann Ach bald ſo, daß ſie uns viele Milch und einige fette Schafe zum Geſchenke brachte. Ich kaufte 5 Ochſen und a Kuͤhe, und uͤberlieferte ſie meinem Verſprechen gemaß ſogleich den Houzbuanas. Es ward daliß eine große Jagd angeſtellt, auf welcher wir Wild in Menge erlegten. Vevor ich die Horde verließ, wollte ich derſelben noch einen neuen Beweis meiner Zunei⸗ gung geben. Dieſer beſtand in einem Friedens⸗Ver⸗

trage und einem Buͤndniſſe zwiſchen ihr und den Hbu⸗ souanas. Die Bewohner der Horde gaben zum Zei⸗

chen des Vertrages einen Ochſen und zwei Schafe.

Am Tage unſerer Abreiſe legten wir 5 Meilen zn

vuͤck, waͤhrend welcher wir den vielen Krůͤmmungen