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Straus zur Ernaͤhrung ſeiner Jungen gebraucht, un⸗ terliegt keinem Zweifel.
Das Gebirge, an deſſen Fuße wir uns befanden, erſtreckte ſich nach Suͤd. Wir folaten dieſem Wege zwei volle Tage, und uͤberall fanden wir hinlaͤngliche Weide fuͤr unſer Vieh, und in den Felſen ſehr gutes Waſſer. Vor uns gegen Weſt ſahen wir eine zweite noch betraͤchtlichere Reihe von Bergen, welche ſich weit in der Ferne verlor, und deren Richtung ſich nach der Gegend, welche ich zu erreichen wuͤnſchte, er⸗ ßreckte. Um das Vieh zu dieſer beſchwerlichen Reiſe durch eine etwas andauernde Ruhe vorzubereiten, blieb ich mit meinem Lager zwei Tage ſtille liegen. Waͤhrend dieſer Zeit ſuchte ich unſern Fleiſchvorrath durch die Jagd zu vermehren. Wir ſchoßen verſchie⸗ dene Koudou's; auch einen weiblichen Elepbanten, deſſen Fleiſch uns auf der Reiſe ſehr wohl bekam. V. Einige Feuer in Suͤd⸗Weſt zeigten uns die Nachbarſchaft derjenigen Horden an, von welchen dio Houzouanas zu mir geſprochen hatten. Wir litten ſehr wegen Mangel an trinkbarem Waſſer. Bei des fremden Horde angelangt, fanden wir die meiſten Menſchen an einer eckelhaften Krankheit liegen. Um einer Anſteckung zu entgehen, ſuchten wir uns ſo ſchnell als möglich von der Horde zu entfernen. Wir nahmen unſern Weg nach Hſt. Zum Gluͤcke fuͤr uns kiel ein Karker Regen, welcher beſonders unſere Laſt⸗ Ochſen ſehr erauickte. Viele meiner Leute wurden


