daß ſich die nachfolgenden Thiere in der Fortſetzung des Zuges ſtoͤren ließen.— Nirgends fand ich ſo ſchoͤne Ziegen, als bei den Koraquvis.
XIII. Den 24. Januar brach ich zur Horde der Kabobiquois auf, welche bei meiner Ankunft mir entgegen kam. Sie betrachteten mich mit Staunen, und da ſie ihren Augen nicht trauten, betaſteten ſie mich an allen Theilen des Koͤrpers. Alle ſchienen mich fuͤr ein behaartes Thier zu halten, welches auf dem ganzen Leibe mit eben ſo langen Haaren verſehen war, eals mein Bart ihnen glauben ließ. Da ſie aber bei naͤherer Unterſuchung ſich getaͤuſcht fanden, geſtanden ſie mit der dieſen Wilden eigenen Pffenherzigkeit, daß ihnen in der ganzen umliegenden Gegend noch kein ſo wunderbares Geſchoͤpf vorgekommen ſey. Wenn ich mich den Kleinen naͤherte, um ſie zu liebkoſen, ſo ver⸗ ſteckten ſie ſich hinter ihren Müttern und erhoben ein graͤßliches Geſchrei. Da ich mich laͤngere Zeit bei dieſer Horde aufhielt, machte ich durch Kandiszucker die ſe Kinder ſo zahm, daß ſie anfingen, mich zu liebkoſen.
Bald waͤre mir große Gefahr nahe geweſen, in⸗ dem ein Wilder der Horde einem meiner Schuͤtzen begegnete und mit ſeinem Gewehre ſpielte. Plotzlich ving dieſes los und verwundete drei Maͤnner und ein Maͤdchen. Der Urheber des Schuſſes warf heulend das Gewehr weg und entfernte ſich. Die Verwun⸗
deten waͤlzten ſich auf dem Boden umher und glaub⸗
ten ſterben zu muͤſſen, weil ſie unſete Schrote füt
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