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ſen Maͤnner hatten ein trauriges und froſtiges Ausſe⸗ hen. In ihrer Unterredung herrſchte die naͤmliche kalte Langſamkeit, wie in ihren Neigungen und Ge⸗ danken. Ehe ſie eine Antwort gaben, beobachteten ſie immer zuvor einige Zeit Stillſchweigen; dann antwor⸗ teten ſie mit Nachdruck und Anſtand. Dagegen wa⸗ ren die Weiber ſehr munter und lebhaft, und lachten beſonders gerne.
Da ich bei ihnen Dchſen bemerkte, ſo ßellte ich dem Haupte des Kraals mein Begehren vor, auf wel⸗ ches er aber keine beſtimmte Antwort gab. Meine Kaminouquas riethen mir: die angebotenen Was⸗ ren nur einige Zeit zu verſtecken, und mit meinem Tabake nicht beſonders freigebig zu ſeyn. Ich theilte dem Anführer nur wenig Tabak mit; damit aber die Vornehmſten auch etwas von demſelben erhielten, ließ er ſeine Pfeife rings herum gehen. Diejenigen, welche von dem Tabacke nichts erhalten hatten, ſchienen ſehr niedergeſchlagen zu ſeyn, und zeigten mit einer bittenden Gebehrde ihre leeren Pfeifen. Ich lud die
Weiber ein, mir Milch zu bringen, und verſprach für einen jeden Napf derſelben eine Schnur Glasperlen zu zahlen. Sie erſchienen auch in Menge in meine Lager; jedoch ſchienen einige Tabak lieber, als Glasſchnüre zu nehmen. Doch blieb ich bei i Forderungen taub. Ein Weib, welches mir Ochſen lieferte, beſchenkte Ach zeichlich. Dieſe N


