Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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welche man die Vermiſchte nennen könnte. Sie iſt

noͤch von keinem Reiſenden erwaͤhnt worden, und doch breitet ſie ſich ſo ſchnell aus, daß ſie nicht nur die aͤl⸗ teren Staͤmme bald verdraͤngen, ſondern ſelbſt die hollandiſchen Koloniſten beherrſchen wird. Dieſe Ab⸗ art nennt man eigentlich Baſtard⸗Hottentot⸗ ten, indem ſie mit Vermiſchung von Weißen am Kap entſtanden ſind. Ihre Gemuͤths⸗Art naͤhert ſich der europäiſchen; ſie haben mehr Muth und Kraft, und ſcheuen die Arbeit weniger; ſind aber aufbrauſen⸗ der, unternehmender, und boͤsartiger, als die Hotten⸗

totten. Nicht ſelten bringt ein Baſtard ſeinen

Herrn um, und in den taͤglichen Verraͤthereien wird eher ein Baſtard als ein Neger entdeckt. Dagegen ſind die Koloniſten, welche blos von Hottentotten be⸗ dient werden, gegen alle Gefahr geſichert. Der Ba⸗ ſturd iſt gut gebaut und ſtark; ſeine Haut hellgelb, wie eine geduͤrrte Citronen-Schale; ſein Haar iſt laͤnger, ſchwaͤrzer und nicht ſo kraus, wie jenes der

Hottentotten. Aus der Vermiſchung der Baſtardin

mit Weißen entſtehen neue Mitte!⸗Arten, welche ſich an der Haut und den Haaren noch mehr unterſchei⸗ den. Sehr charakterißtiſch ſind die erhabenen Augen⸗ Knochen, welche ſich gewoͤhnlich erſt in der vierten Ge⸗ neration verlieren..

Aus der Vermiſchung der Hottentottin mit einem Neger entſteht wieder eine neue und vorzglichere Art

von Menſchen. Die koperliche Geſalt iſt viel ſchö⸗