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ner und ausgezeichneter, angenehmer und empfehlen⸗ der. Ihre Hautfarbe, die von der Schwaͤrze des Va⸗ ters und von dem Oliven⸗Braun der Mutter gemiſcht iſt, wird fuͤr das Auge weniger auffallend. Dieſe Klaſſe wird wegen ihrer Arbeitſamkeit ſehr geſucht; ſie iſt thaͤtig ohne aufruhriſch zu ſevn, und von einer erprobten Treue.
So ſeltſam die Mundart der Hottentotten iſt, ſo iſt ſie doch weder ſchwer auszuſprechen, noch unange⸗ nehm. Sie iſt nur ſchwerer fuͤr den Franzoſen, als fur den Hollaͤnder und Deutſchen, z. B. das U wird wie ein deutſches u ausgeſprochen; ₰H und G werden ſo ſtark aſpiritt, daß ein Franzos ſie kaum nachahmen kann. Aus keinem bis jetzt erſchienenen Wörterbuche kann man ſich einen richtigen Begriff von der Sprache der Hottentotten machen; in keinem iſt die verſchie⸗ dene Art des Schnalzens mit der Zunge, welche am oder Ende eines Wortes ſtattfindet, ange⸗ geben.
So ſchwer die verſchiedenen Arten der Ausſprache dem Ohre eines Europaͤers anfangs vorkommen, ſo baben ſie doch in dem Munde einer Hottentottin eben ſo viele Annehmlichkeiten, als die deutſche in dem Munde eines ſaͤchſiſchen Frauenzimmers. Außer den
drei verſchiedenen Arten von Schnalzen gibt es noch eine groͤßere Anzahl Woͤrter, welche nur als Laute betrachtet, und durch die Kehle hervorgebracht werden⸗


