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bei meiner Annaͤherung zu ihren Huͤtten. Der Frau des Haabas ließ ich die erſte freie Wahl aus meinen mitgebrachten Geſchenken, welche in Glasperlen und meſſingenem Drahte fur die Weiber— in Meſſern, Feuerſtahlen, Tabak fuͤr die Maͤnner beſtanden. Sie boten mir gebratenes Schaffleiſch und Ziegenmilch an, nach deren Genuß ich in mein Lager zuruckkehrte. Meine Lente wurden von mehr als 20 Gonaquas zuruͤck begleitet; weßwegen Abends und des andern Tages Tanz und andere freie Belußigungen mit ein⸗ ander wechſelten. Jedoch waren die Weiber dieſer Horde ganz verſchieden von denen an dem Fluſſe Gamtvo: denn ſobald ihre Maͤnner zu ihrer Horde zuruckkehrten, blieb keine einzige bei uns zuruͤck.
Die Hitze fing nun an, unausſtehlich zu werden. Die Sonne hatte den Aeguator dußchlaufen, ſtand gerade uͤber unſerem Haupte, und brannte ſo heftig, daß man waͤhrend des Tags nur mit Gefahr den Strahlen deſſelben ſich ausſetzen konnte. Mein eigenes Geielt glich einer Badſtube, und der fernere Aufent⸗ halt darin wurde unmoglich. Dieſe Unbeguemlichkeit haͤtte mich leicht bewegen koͤnnen, meinen unbeſchat⸗ teten Platz gegen einen belaubten zu vertauſchen; allein meine an die Kaffern geſchickten Geſandten ſollten mich gerade an dieſem Platze wieder treffen.
Saͤmmtliche Huͤtten der Horde des Haabas, vielleicht 40 an der Zahl, waren in einem Raume von etwa 6o0 Fuß im Vierecke erbaut, und bildeten da⸗


