Teil eines Werkes 
5,3 (1832)
Entstehung
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ren ſie den Gebrauch ihrer Vernunft und das Bewußt⸗ ſeyn, dann koͤnnen ſie unmoͤglich etwas anderes thun, als das, was ſie thun, vergeſſen, verkennen, mißhan⸗ deln zuweilen ihre beſten Freunde, Verwandten, kurz alles, und man laͤßt ihnen aus Achtung alles zu. So⸗ bald die Kriſis voruͤber iſt, wiſſen ſie nicht mehr, was ſie gethan haben.

XVI. Wir lichteten die Anker und kamen mit Huͤlfe eines guͤnſtigen Oſtwindes gegen Abend in die Bai vor Matavai, woſelbſt wir vor Anker gingen. Koͤnig Otvo, der bereits durch einen Expreſſen von unſerer Ankunft benachrichtigt worden war, kam ſo⸗ gleich nach der Kuͤſte Oparre. Cvok ging hierauf mit einem Theile ſeiner Offiziere und mir an das Land. Ich warf mich dem Koͤnig zu Fuͤßen und um⸗ faßte ihn ehrfurchtsvoll; dann uͤberreichte ich ihm einen großen Buſch rother Federn und ein Stück Goldſtoff⸗ welches mir ſeine ganze koͤnigliche Gewogenheit er⸗ warb. Da nun die Koſtbarkeit dieſes Geſchenkes mei⸗ nen Reichthum beſtaͤttigte, ſo wurde ich von allen Seiten mit Hoͤflichkeitsbezeugungen und Schmeiche⸗ leien überhaͤuft. Auch Cvok beſchenkte den Koͤnig, der nun mit ſeiner Familie an Bord der Reſolu⸗ tion ging, währendy reich mit Lebensbedarf fuͤr die Schiffsmannſchaft beladene Piroguen folgten. Cvok erwiederte dieſe Freigebigkeit mit neuen Geſchenken.

Nach der Lafel folgte Cvok dem Koͤnig auf das Land. Er ließ dahin verſchiedene Thiere bringen, um