Teil eines Werkes 
5,3 (1832)
Entstehung
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ſie da zur Zucht zuruͤckzulaſſen, und ſaͤete ſelbſt wieder neue Pflanzungen an. Bei dieſer Gelegenheit entdeck⸗ ten wir, zu unſerer unaus ſprechlichen Freude, einen Weinſtock, den die Spanier von Lima hierher ge⸗ bracht hatten. Aber die Eingebornen hatten ihn ver⸗ nachlaͤſſigt und beinahe ganz verderben laſſen, weil ſie ſeine Frucht, bevor ſie reif war, koſteten und ſie von widrigem Geſchmacke fanden, ſo daß ſie es nicht der Muͤhe werth hielten, ihn fortzupflanzen. Ich erklaͤrte ihnen, welch ein Schatz es waͤre und daß ich verſtuͤnde, dieſes Gewaͤchs zu ziehen und zu warten; man glaubte mir und nahm von nun an den Weinſtock beſſer in Acht.

Sobald die Nachricht von Cvoks Ankunft bekannt wurde, ſo eilten ſeine alten Freunde und Bekaunten aus allen Gegenden herbei, ihn zu bewillkommen. Auch Sdidev kam, den, wie wir ſchon wiſſen, Cvok auf einem Theile ſeiner fruͤhern Reiſe mitgenommen batte.

Die Englaͤnder waren ganz mit der Sorge fuͤr ihre Schiffe, mit den Vortheilen, die ihnen der Auf⸗ enthalt hier darbot, beſchaͤftigt, als die Nachricht ein⸗ lief, Spanier auf zwei Schiffen ſeyen in Hafen zu Dheitepeha eingelauſen, und mit ihnen Matee⸗ ma, Dtaheitis Feind. Cook, der bereits uͤber ein Jahr aus England abweſend war, konnte nicht wiſſen, ob die Spanier als Freunde oder Feinde kaͤ⸗ men, machte ſich auf alle Faͤlle fertig und ſendete den