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furſchte nach der Wahrheit dieſes Geruͤchtes und fand ſie vollkommen beſtatigt, indem er namentlich noch ein Haus fand, das die Spanier, die von Lima gekommen waren, erbaut hatten.
Acht bis zehn Tage verweilten wir in der Bai von Dheitepeha, um die Schiffe auszubeſſern, Le⸗ bensmittel einzunehmen, das Vieh auf der Inſel zu weiden und die alten Bekanntſchaften aufzuſuchen. Cook vernahm zu ſeinem Leid, daß die beruͤhmte Koͤnigin Oberea nicht mehr am Leben ſey; Dagegen war ſein Freund Otoo, jetziger Koͤnig von Bta⸗ heitil bei dem beſten Wohlſeyn. Der junge Wa⸗ heiadooa, der über den Theil der Inſel, wo die Schiffe eben lagen, beſonders herrſchte, erwieß dem Capitain alle moͤgliche Achtung, tauſchte mit ihm ſei⸗ nen Namen und bot ihm, in Vorausſetzung der Wei⸗ gerung vielleicht, ſeine iganze Provinz zum Geſchenk an.
Waͤhrend daß heide mit einander ſprachen, wurden ſie von einem ſo genannten Propheten unterbrochen, der ſie nicht mehr zum Wort kommen ließ, und unter anderm dem Capitain propbezeite, daß er von Men⸗ ſchen wuͤrde gefreſſen werden, die ihn anfaͤnglich als einen Gott verehrt haͤtten. Der Capitain lachte uͤber den Einfall und hoͤrte nicht weiter auf den Propheten. Dieſe Leute ſind gleichſam verruͤckt und das Volk glaubt, daß ein Eatou(hoher Geiſt) in ihnen wobne; ſobald der Gott in ihnen rege wird, verlie⸗


