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man ſorgfaͤltig auf der einen Seite in die Farbe taucht, und dann allmaͤlig auf das Tuch uͤberdruckt. Nimmt man das Blatt oder die Blume weg, ſo findet man oft einen ſchoͤnen und reinen Abdruck. Allein nur die Shawls und Schaͤrpen werden auf dieſe Art zuberei⸗ tet und ſchwerlich kann man ſich einen Begriff von dem ſchimmernden und wahrhaft prachtvollen Anblick eines ſolchen Kleides denken, wenn es in weiten, ſchweren Falten um die ſchoͤne Geſtalt eines Haͤupt⸗ lings geworfen war, der es ganz gut verſtand, ſich darin ſo vortheilhaft als moͤglich auszunehmen. Noch gegenwaͤrtig bedienen ſich die Eingebornen dieſer ſchoͤn⸗ geſaͤrbten Tuͤcher in ihren Haͤuſern als Bettdecken und Fenſtervorhaͤngen u. ſ. w. Zwar waren dieſe aus Baumrinde bereiteten Tů⸗ cher in Vergleich mit den europaͤiſchen aͤußerſt undauer⸗ haft, gaben aber, ſo lange ſie noch neu waren, eine leichte, weite Kleidung, die dem Klima voͤllig ange⸗ meſſen rau Dauer eines taheitiſchen Kleides hing von de toffe ab, aus dem es verfertigt war. Die Avatuͤcher hielt man fuͤr die dauerhafteſten. Nur die ſtarkgeſirnißten waren waſſerdicht. Der Regen ver⸗ wiſchte ſchnell alle Farben und gemalten Zierrathen, und loͤſte eben ſo das Gewebe auf, das nur aus in elnander geſchlagenen Faſern beſtand. Indeß hielt eine Tiputa oder ein gutes ſtarkes Pareu, wenn man es vor Naͤſſe bewahrte, immer einige Monate. Auter dieſer Tuchbereitung verſtanden die Süd⸗


