Teil eines Werkes 
5,3 (1832)
Entstehung
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ſee⸗Inſulaner auch ſehr ſchoͤne und dauerhafte Matten zu flechten, wozu man ſich keines anderen Werkzeuges als der bloßen Hand bediente. Man ver⸗ fertigte daraus Segel und Betten. Die gewoͤhnlichen Matten waren s Fuß breit und 9 oder 12 Fuß lang; es gab aber auch welche von 12 Fuß Breite und 65 bis so Fuß, ja ſogar 100 Ellen Laͤnge. Matten von ſolcher Groͤße aber waren nur für vornehme Häupt⸗ linge, und zur Verfertigung wurden vielleicht die Weiber von mehreren Bezirken verſammelt. Man be⸗ wahrte ſie aufgerollt in einem Theile der Wohnung des Haͤuptlings auf, mehr um deſſen Reichthum und die Zahl der von ihm abhaͤngigen Einwohner zur Schau zu ſtellen, als zum wirklichen Gebrauche⸗

Die Verfertigung des Tuches betreiben die Wei⸗ her von jedem Range, und die Koͤnigin und die Wei⸗ ber der vornehmſten Haͤuptlinge wetteifern in ihrem Bezirke ſich durch die zierlichten Muſter und die glaͤn⸗ zendſten Farben auszuzeichnen. Da ſie ſehr geſellſchaft⸗ lich und umgänglich ſind, ſo verſammeln ſie ſich in offenen, eigens zu dieſem Zweck errichteten Haͤuſern, und atbeiten gemeinſchaftlich. Die Koͤnigin ſitzt in der Mitte, umgeben von den Weibern der vornehm⸗ ſten Haͤuptlinge, alle beſchaͤftigt mit dem Eiſenholz⸗ hammet in der Hand die vor ihnen ausgebreitete Rinde zu ſchlagen. Da der viereckige Bock⸗ auf dem die Rinde geſchlagen wird, unten ausgehohlt iſt, ſo verunſachte jeder Schlag einen lauten Schall und der