Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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der Biſchof hielt, ward es wieder auf den Wagen ge⸗ ſetzt, und in die Wohnung des Gouverneurs gebracht, wo es endlich zur Ruhe kam. Drei Tage dauerte die Feierlichkeit noch fort. Abends war die ganze Stadt und Vorſtadt praͤchtig beleuchtet. Das Volk ging Abends maskirt in den Straſſen herum, ließ Raketen ſteigen und brannte chineſiſches Feuerwerk ab. Auch wurden öͤffentliche Baͤlle mit freier Bewirthung ge⸗ geben.

Am 40. Januar 1826 war Kotz ebue's Fregatte wieder ſegelfertig und er verließ Manilla⸗

3) Beguͤnſtigt von einem friſchen Nordoſtmanſun, durchſchnitt Kotzebue ſchon am 24. Januar den Ae⸗ guator in der Laͤnge von 2330 z8, und erreichte am 2s zwiſchen den Inſeln Sumgtra und Java den Deean, nachdem er das chineſiſche Meer von ſeiner nordlichen Grenze bis zur ſuͤdlichen gluͤcklich durch⸗ ſchifft hatte. Nun richtete er ſeinen Lauf nach dem Vorgebirg der guten Hoffnung. Widrige Winde hielten ſeine Fahrt auf. Am 15. Maͤrz um⸗ ſchifſte er das Cap der guten Hoffnung, und ſchlug den Weg nach St. Helena ein, wo er am 29. Maͤrz vor dem Staͤdtchen St. Jamees die Anker fallen ließ.

Kotzebue hatte ſich hier der ausgezeichnetſten Aufnahme von dem Gouverneur, Alerander Wak⸗ ker, zu erfreuen, von dem er auch die ſonſt ſchwer zu erlangende Erlaubniß erhielt, das ſo beruͤhmt ge⸗