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dronen gehoͤrige Inſel Sarpani in einer Ent⸗ fernung von 25 Meilen vor ſich liegen, und bald dar⸗ auf zeigte ſich auch die Hauptinſel Suabam, nach der er wollte. Die Laͤnge der oͤſtlichen Spitze von
Sarpani fand er 214 38 00“
Da der Hafen Caldera de Apra eben nicht der ſicherſte iſt, und Kotzebue nur ein Paar Tage hier verweilen wollte, ſo beſchloß er, gar nicht einzu⸗ laufen, ſondern das Schiff in der Naͤhe der Stadt unter Segel zu halten, und ſchickte einen Hfficier an den Gouverneur mit der Vitte ab, ihn mit Lebensmit⸗ teln zu verſorgen. Am andern Morgen fuhr Kotze⸗ bue mit einigen Offieieren an's Land, und wurde von dem Gouverneur dieſer Inſeln, Don Gango⸗ Errerd, der ſchon alle erforderliche Maaßregeln ge⸗ troffen hatte, ihn ſchnell mit Lebensmitteln zu verſor⸗ gen, zwar freundlich, aber doch nicht ohne Verleug⸗ nung der ſpaniſchen Grandezza, empfangen⸗
Nach viertaͤgigem Aufenthalte vor der Stadt Agadna richtete Kotzebue, reichlich mit Lebens⸗ mitteln verſorst, ſeinen Lauf nach den Bashi⸗In⸗ ſeln am 22. Detober, um zwiſchen dieſen durch in's chineſiſche Meer zu gelangen, und dann gerade auf Manilla zuzuſegeln.
Den 4. November befand er ſich ſchon in der Raͤhe der Bashi⸗ oder Babuvan⸗Inſeln; er er⸗ hlickte die drei hohen Richmondfelſen, welche in der Mitte der Straſſe zwiſchen dieſen Inſeln lieg en ba. Bd., Reiſen um die Wekt. V. 2. 7


