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leninſeln in einer Ausdehnung von 40 Meilen von Weſten nach Oüen. Ungeachtet er allen dieſen In⸗ ſeln ſehr nahe vorbei ſegelte, ſo konnte er auf keiner eine Spur von Menſchen entdecken. Es waren die von Cäpitain Wallis entdeckten Pesecadoresin⸗ ſeln. Nicht ferne von ihnen bemerkte Kotzebus wieder eine Gruppe durch Riffe verbundener Koral⸗ gleninſeln, auf denen in uͤppiger Vegetation hohe Co⸗ evsbaͤume hervorragten, aber ebenfalls keine Spur von Menſchen zu ſehen war. Er nannte ſie nach ſeinem zweiten Lieutenaut, Rimski⸗Korſakoff. Die groͤhte Ausdehnung dieſer Inſelgruppe iſt von Dſt⸗ nordoſt nach Weßtſfuͤdweſt s4 Meilen, ihre groͤßte Breite betraͤgt nur 10 Meilen. Am folgenden Tage, den „ Detober, entdeckte er eine dritte Gruppe niedriger Inſeln unter 11* 4o 14 Breite und 1940 37 38“ Laͤnge weſtlicher Grenie⸗ gleichfalls ohne Spur einer Bevoͤlkerung. Kotzebue nanhte ſie nach ſeinem Na⸗ turforſcher, Eſchſcholz⸗Inſeln.. Am 4. Detober bekam er die Bronus⸗In⸗ feln zu Geſichte, unter 44* 20 60“ Breite und 1910 28 30 Länge, ſüdlicher Spitze; und nahm dann ſei⸗ nen Cours gerade nach den Ladronen⸗ oder Ma⸗ vianen⸗Inſeln, wo er geſonnen war, friſche Lebens⸗ mittel einzunehmen. s) Friſcher Wind und ſchoͤnes Wetter machten die Fahrt ſchnell und angenehm. Am Morgen des ap. Detobers ſah Kotzebue ichon die zu den La⸗


