Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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ſehr erfreut, Kotzebue wieder zu ſehen, umarmte ihn herzlich, und ſtellte ihm ſeine junge Gemahlin vor. Er ließ ſich das Schiff zeigen, und betrachtete Alles mit der groͤßten Aufmerkſamkeit, wobei er oͤfters des zu fruͤhe verſtorbenen Tameamea ſchmerzlich gedachte. Da Kotzebue bei ſeinem fruͤhern hieſigen Aufenthalte den Dam eamea malen ließ, ſo ſchenkte er jetzt dem ehrwuͤrdigen Karemaku einen Kupfer⸗ ſtich von dieſem Portrait, woruͤber dieſer eine ruͤh⸗ rende Freude bezeigte. Er druͤckte dem Geber die Hand, und ſagte:Auch ich bin ein Chriſt und kann leſſen und ſchreiben. Ein Beweis, welch großen Werth er auf's Chriſtſeyn legte⸗ Merkwuͤrdig war der Empfang des Befehlshabers von den Inſulanern. Kaum hatte er den Fuß an's Land geſetzt, als das Volk ſich untereinander mit den Naſen beruͤhrte, und auf ein gegebenes Signal zu weinen anfing. Karemaku lachte uͤber dieſen Empfang, und ließ ſich in großer Proeeſſion zu No⸗ mabanna fuͤhren, die ſich nicht herabgelaſſen hatte, ihm entgegen tzu kommen. Den ganzen Tag blie⸗ ben die Bewohner von Hanaruro in großer Be⸗ wegung. zum du Lhu nni n6 Einige Tage nach Karemaku's Ankunft kam ein Abgeſandter von Nomahanna auf's Schiff und uͤberbrachte Kotzebue einen Brief, in wel⸗ chem ſie ihm zu wiſſen that, daß ſie ihn noch heuts beſuchen wolle. Auf ihr Verlangen ſchickte Kotzebn⸗