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mit friſchen Lebensmitteln verſorgt zu werden, und in der Naͤhe der koniglichen Wohnung ein Socſtn zu aſtronomiſchen Beobachtungen.
Bei den haͤufigen Beſuchen, welche Foteine bei der Koͤnigin Nomahanna machte, traf er ſie einmal bei der Mittagsmahlzeit. Sie lag auf dem Bauche, einem großen Spiegel gegenuͤber; eine Menge verſchiedener Speiſen auf chineſiſchen Porzellainſchuſ⸗ ſeln in einem halben Kreis vor ihrz ein Paar Kna⸗ ben huckten zu beiden Seiten, und wehrten mit gro⸗ ßen Federbuͤſcheln die Fliegen ab, waͤhrend ſie ſelbſt ales mit den Fingern verſpeißte. Nach geſtilltem Ap⸗ petit wandte ſie ſich, mit Hilfe ihrer Dienerſchaft, auf den Ruͤcken, und winkte mit der Hand einen lan⸗ gen und ſtarken Bedienten herbei, der, mit ſeinem Geſchaͤfte befannt, ihr ſogleich auf den Leib ſprang, und ſie ohne alle Umſtaͤnde mit den Knien und mit
den Fäuſten ſo unbarmherzig zerknetete, als ber einen Brodtrog vor ſich gehabt haͤtte. Das geſchah,
um die Verdauung zu befoͤrdern. Hierauf ließ ſich die Koͤnigin wieder auf den Bauch lesen, und ksn
2 ie Mahlzeit von Neuem.
Am 17. Januar langte der Stellvertreter des Kö⸗ nin Karemaku, auf einer Escadre, die aus meh⸗ rern zwei⸗ und dreimaſtigen Schiffen beſtand, mit vielen Truppen vor dem Hafen von Hanaruro an; er kehrte aus einem Kriege zuruͤck, den er auf O Tuai
ganz zu ſeiner Zufriedenheit beendigt hatte. Er war


