Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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ſchon, von ſeiner froͤhern Reiſe her, kannte, und der ſeit der Zeit Lootsdirektor geworden. Erſt nach eini⸗ sen Stunden, da der Wind anfangs nicht günüig war, gelangte das Schiff mit Huͤlfe des geſchickten Lootſen durch den ſchmalen, ſchlangenfoͤrmigen Kaual glͤcklich in den Hafen.

Hinter dem durch Korallenriffe vor den Meeres⸗ wellen geſchuͤtzten, ſichern Hafen liegt die ſogenannte Stadt Hanaruro in unregelmaͤßigen Reihen von Wohnungen auf einer Ebene ausgebreitet. Sie be⸗ ſteht theils aus Huͤtten von verſchiedener Geſtalt, theils aus Haͤuſern, nach europaͤiſcher Art von Stein gebaut. Hart am ufer erhebt ſich die mit Kanoneu bepflanzte Feſtung, ein Viereck von ſtarken Mauein, auf welcher die buntgeſtreifte Nationalflagge der Sand⸗ wichinſeln weht. Ueber die Stadt binaus gewahrt das amphitheatraliſch gebildete Land, mit ſeinen An⸗ pflanzungen von Tarrowurzeln, Zuckerrohr und Ba⸗ nanen, einen ungemein reitzenden Anblick, den das ſteil und wild bis in die Wolken reichende, mit gro⸗ ßen Baͤumen dicht bewachſene Gebirge begrenit. We⸗ gen der großen Fruchtbarkeit wird die Inſel Wahn auch nur der Garten der Sandwichinſeln ge⸗ nannt.. 17 n

Die eilf Inſeln, welche ihr erſter Entdecker Cook nach ſeinem Protektor, dem Graſen Sandwich⸗ be⸗ nannt hat, und welche dieſe Benennung behalten ha⸗ ben, da ihre Bewohner ſie durch keinen gemeinſchaft⸗