Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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184 weſtwinde aus der Bai St. Franeisco heraus, und ſtach in die offcne See⸗ Nachdem Kotzebue die Kuſe Califor⸗ niens aus dem Geſichte verloren hatte, richtete er ſeien Lauf nach Suden, um ſo ſchnell als möglich den Paffatwind zu erreichen, und alsdann geraden Weges nach den Sandwichinſeln zu ſegeln. Am 1. Dez. hatte er ſchon die Hauptinſel in der Sandwich⸗ grußpe, D Wahi mit dem weltberͤhmten Rieſenberge Mounarrva, erreicht, und ſah im Weſten von ihr die hohe Inſel Muwe. Laͤngſt der noͤrdlichen Kuͤſte diefer und der nächsfolgenden Inſel Morotai ſchiffte er hin nach der Inſel Wahu, wo er zu landen ge⸗ dachte. Schon erhob ſich die hohe, aus gelben Fel⸗ ſen beſtehende Pſtſpitze dieſer Inſel deutlich über ſei⸗ nen Horizont; da umſchiffte er, laͤngſt der ſuͤdlichen Kuͤſte Wahus hinſegelnd, das Vorgebirge, auf wel⸗ chem der zuckerhutfoͤrmige, ſogenannte Diamanten⸗ berg ſteht, und plötzlich erblickte er den Hafen Ha⸗ naruro, in welchem eine Menge Schiffe von ver⸗ ſchiedener Flagge lagen. Bald nach dein gegebenen Zeichen, wodurch ein Lootſe begehrt wird, ſah Ko⸗ tzebue ein Boot von europaͤiſcher Bauatt auf ſich zukommen. Es ward von nackten Kana ckas, ſo wird die niedrigſte Volksklaſſe dortſelbſt genannt, ge⸗ rudert, der Lvotſe ſaß am Steuer, und war vollig auf eurppaͤiſche Weiſe gekleidet; es war ein Englaͤnder, Namens Alerander Adams, den Kotzebne