Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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unterſuchung der noch ſehr unbekannten Fluͤſſe zu verwenden, welche ſich in die St. Franeisco⸗Bai ergießen, und traf nun alle Anſtalten zu dieſer Fahrk. Am 18. November fuhr er bei guͤnſtiger Witterung ab, und verfolgte anfaͤnglich den Weg nach der Miſ⸗ ſton St. Gabriei, durchſchnitt das ſuͤdliche Waſſer⸗ becken der Bucht, arbeitete ſich zwiſchen den Inſeln durch und gelangte in das nordliche. Nun ſegelte er in ößtlicher Richtuns, wobei ibm St. Gabriel in betraͤchtlicher Entfernung links in Nordoſten blieb, und gegen Mittag erreichte er die gemeinſchaftliche Mündung der beiden Fluſſe, die ſich hier in die Bai ergießen. Die Breite dieſer Muͤndung betraͤgt an⸗ derthalb Meilen, und die ufer ſind auf beiden Sei⸗ ten derſelben hoch, ſteil und wenig bewaldet. Am linten Ufer der Muͤndung landete Kotzebue, und beſtieg eine der hoͤchſten Stellen des ufers, dus aus Schieſer, von Quarzſchichten unterbrochen, beſteht⸗ und von wo aus eine ſchoͤne weite Ausſicht war. Im Suͤden lag die beneidenswerthe unabſehbare Bai St⸗ Franeiseo mit ihren vielen Inſeln und Einbuch⸗ ten; von Norden her ſchlaͤngelte ſich der große⸗ ſchoͤne,

bier noch nicht getbeilte Fluß bald zwiſchen hohen,

ſteilen Felſen, bald zwiſchen freundlichen, weniß br⸗ waldeten Wieſen pindurch, auf welchen grobe Heer⸗ deñ Hirſche verſchiedener Gattung weideten. Nach allen Richtungen hinaus waren die Landſchaften rei⸗ zend, und trugen den Charakter einer urpigen Natut⸗