Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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bis zu der, zwiſchen alten Sichen hervorſcheinenden Miſſion St. Gabriel war. Nun ging es auf ebe⸗

nem Lande in vollem Galopp, zwiſchen einzeln tehen⸗ den Eichen hindurch der Miſſion zu, wo Kotebue von dem einzigen Geiſtlichen, unter deſſen Verwal⸗ tung ſie ſtand, freundlich empfangen wurde. End⸗ lich erreichte er die Feſtung Roß⸗ das Ziel ſeiner Landreiſe. ni Vur t

Die Niederlaſſung Roß liegt in der Breite von z8 33 auf einer Anhoͤhe am Meeresufer und an einem unbedeutenden Strem. Sie wurde von den Ruſſen im Jahre 18142 gegruͤndet, um den Fang der See⸗Ot⸗ tern an der Kuͤſte von Californien mit mehr Be⸗ guemlichkeit zu betreiben. Die Feſtung iſt ein mit

bohen, dicken Balken verpalliſadirtes Viereck, mit

zwei Thuͤrmen, auf denen füͤnfzehn Kanonen ſtanden. Nach einem Aufenthalt von zwei Tagen werließ

Kotzebue Roß und kehrte auf dem naͤmlichen We⸗

ge, auf welchem er dahin gekommen war, wieder zu⸗

ruͤck, ohne das ihm etwas Bemerkenswerthes aufge⸗ ſtoßen waͤre.

Da der Ankerplatz in der Winterzeit bei den haͤu⸗

ſigen Stuͤrmen nicht ſicher genug war, ſo ſegelte Ko⸗ Bebue einige Meilen nach Oßen in eine kleine, von einer romantiſchen Laudſchaft ungebene Bucht, von den Spaniern nach einem wohltiechenden Kraute, das

an den Ufern waͤchst, Herba buena genannt. Kotzebue hatte die Abſicht, einige Zeit an die