180 rkaniſchen Compagnie, Roß genannt, welche unge⸗ faͤhr 30 Meilen von St. Franeisco nach Norden zu liegt. Er beſchloß, die Reiſe dahin zu Lande zu machen, wozu ihm der Commandant behuͤlflich war, indem dieſer ihm eine Anzahl Reitpferde und eine militaͤriſche Escorte zugeſtanden, und dann ſich eut⸗ ſchloß, das Abentheuer ſelbſt mitzumachen. Mit An⸗ bruch des Tages beſtieg Kotzebue mit dem kleinen wohlgetuͤſteten Heere die Barkaſſe, mit der er in nord⸗ öſtlicher Richtung uͤber die Bucht St. Franeiseo bet voͤliger Windſtille, dem ſchoͤnſten Wetter und einer entzuͤckend milden Luft ruderte, indem er die Land⸗ reiſe erſt bei der am noͤrdlichen Ufer der Bucht gele⸗ genen Miſſion St. Gabriel antteten wollts. Die Sonne trat eben in voller Pracht hinter dem Berg⸗ gipfel hervor, als er zwiſchen den Inſeln tuderte, welche den ſüdlichen Theil der Bucht von den noͤrd⸗ lichen trennten, und bald eroͤffnete ſich ihm die Aus⸗ ucht auf den großen freien Waſſerſpiegel, wo er das naͤchſte Ziel ſeiner Fahrt, die Miſſton St. Gabriel,
nür an den Bergen iin Hintergrunde erkannte. Das
vorliegende flache Land iſt ſo niedrig, daß es noch un⸗ ter ſeinem Horizonte lag. Eine andere, erſt kurz an⸗ gelegte Miſſion, St. Franeisev Solona, erblickte er im Nordweſten. Mittelſt eines friſchen güͤnſtigen Windes gelangte die Barkaſſe durch einen ſchmalen Kanal, der ſich in ſumpfigem Lande gebildet hat, jum
Landungslatz, von wo noch eine gute nautiſche Meil⸗


