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Ein paat Stunden weiter eroͤfnete ſich rechts ein⸗ tiefe Einbucht, an deren Uſer die Miſſion St. Fran⸗ eisco zwiſchen bewaldeten Huͤgeln lag. Eingetretens Ebbe und ſchwacher Wind bewog Kotzebue, an einer kleinen, freundlichen Inſel zu landen. Das nördliche Ufer war ziemlich hoch, und ſtieg faſt ſenk⸗ recht aus dem Meer empor. Der Boden der Inſel unter der Dammerde beſteht, wie der alles Landes um die Bucht St. Fran eisco herum, aus ver⸗ ſchiedenfarbigem Schiefer. Keine Spur zeigte, daß jemals Menſchen auf dieſer Inſel geweſen waren; von wilden Enten und andern Seevoͤgeln war ſie umgeben; weißköpfige Adler ſchwebten uͤber den Eichen und machten Jagd auf eine Gattung ſebr kleiner Haſen und eine Art niedlicher Rebhuͤhner, welche hier ſehr haͤufig ſind. Bei friſchem Winde ſetzte Ko⸗ tebne ſeine Fahrt weiter fort, und mit untergehen⸗ der Sonne naͤherte er ſich dem oͤſtlichen Ufer der Bucht. Mit vieler Anſtrengung ruderten die Matroſen durch die Kanäle, deren eine Menge einen Sumpf in Schlan⸗ genwindungen durchſchneiden, und erſt um 42 Uhr in der Nacht erreichten ſie den Landungsplat. Hier war ein großes Feuer angemacht. Zwei Dragoner mit
Reitpferden und einige halbnackte Indianer waren
daſe bſt zu ihrem Empfange bereit. 93
Mit Aufgang der Sonne ließ Kotzebue die Pfeide ſatteln, und trat ſeine Reiſe nach der Miſſion an„die üch hinter ungebeuer groben Kornfsldern


