Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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Turbans umwickelt Es war der Eigeh der flachen Inſel, und brachte dem Kotzebue drei große, ſtark gemaſtete Schweine und einige Fruͤchte als Geſchen⸗ ke, wogegen ihm dieſer ein großes Beil, zwei Schnüre blauer Perlen und ein buntes, ſeidenes Tuch ſchenkte. Der Sigeh ſuchte ſeine Dankbarkeit durch Geſtiku⸗ lationen auszudruͤcken. Nun beſichtigte er das Schiff, desgleichen er ſchon fruͤher geſehen haben mochte, denn er druͤckte das Erſtaunen und die Bewunderung nicht aus, wie ſein Gefolge. Aber die Anzahl der Kano⸗ nen und Flinten fiel ihm ſehr auf; er ſchlug vor Er⸗

ſtaunen die Haͤnde uͤber den Kopf zuſammen, ſuchte

den Knall nachzubilden, und ließ dann den Kopf mit

geſchloſſenen Augen haͤngen, wodurch er anzeigen woll⸗ te, daß er mit der Wirkung der Kanonen bekannt ſey.

Ein Fernrohr, das Kotzebue in der Hand bielt, reitzte ſeine Wißbegierde. Er hielt es fuͤr eine Art Schießgewehr. Als ihn aber Kotzebue auf ſeine Inſel ſehen ließ, und er dieſe ſo nahe erblickte, daß er die Menſchen auf derſelben unterſcheiden konnte, da erſchrack er ſo, daß er nicht zu bewegen war, das Zau⸗ berinſtrument wieder zu beruͤhren. Der Eigeh gab ſich alle Muͤhe, den Kotzebue zu uͤberreden, ihn auf dem Lande zu beſuchen; aber vergebens. Kotzebue hielt ſeine Lage bei laͤngerm Verweilen für bedenklich; es war voͤllige Windſtille, und das Schiff wurde durch Stroͤmungen dem Lande zugetrieben. Er benutzte da⸗ ber den erſten Luftzug, um ſich von demſelben iu ent⸗