Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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fernen, woruͤber die Inſulaner in nicht geringe Trauer geriethen.

Den folgenden Tag beſchaͤſtigte ſich Kotzebue mit der Aufnahme der herrlichen Inſel Pola. Das hohe Gebirg war mit dichten wetßen Wolken umge⸗ ben, die ſich an dem Abhange berab zu waͤlzen ſchie⸗ nen, und uͤber welche der runde Gipfel des Gebirges, hoch erhaben, in wolkenfreier Region majeſtätiſch da⸗ ſtand. Vom ufer des Meeres bis zu einer beträͤchtli⸗ chen Hoͤhe, bietet die Inſel rund herum ein reitzen⸗ des Amphitheater von Doͤrfern und Pflanzungen dar⸗

und beſtaͤtigt die Meinung, daß die Navigatorin⸗

ſeln die ſchoͤnſten in der Suͤdſee und mithin der gan⸗ zen Welt ſind. Das ufer war mit Menſchen beſett, von denen einige in Canots zu dem Schiffe ruderten⸗ um auch, wie die Bewobner der flachen In ſel⸗ Handel zu treiben.

Am 7. April hatte Kotzebue ſeine Obſervatio⸗ nen geendigt und richtete nun, bei einem friſchen Paſ⸗ ſat, unter vollen Segeln ſeinen Lauf nach Nordweſten⸗

7) Am 22. April durchſchnitt Kotzebue den Ae⸗ guator in der Laͤnge von 179 43 und befand ſich nun wieder auf der nordiſchen Hemisphaͤre. Einem zieimlich heftigen Winde, der mehrere Tage anhlelt⸗ verdankte er es, daß er ſchon an Morgen des 25. Aprils die Radakinſeln von der Spitze des Maſtes ſeben konnte, welche Kotzebue ſchon im Jahre 1816 entdeckt hatte. Dieſe Inſelkette beſteht aus mehrern