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che Kotzebue in der Naͤhe der Inſel Hlajavs entdeckte, un Fiſcherinſel nannte. Ihre Canors waren faͤmmtlich mit Geraͤthſchaften zum Fiſchen, mit großen, aus Perlmutter geſchnitzten Angeln, an lan⸗ gen, dünnen Stricken, verſehen, und mit großen le⸗ bendigen, makrelartigen Fiſchen gefuͤllt. Auf ihren Geſichtern lag Pffenheit und Zutrauen, Sie gaben ihre Fiſche hin, und warteten ruhig ab, was ſie dage⸗ gen erhalten wuͤrden, und jedesmal waren ſie damit zufrieden. Auch die Bewohner von Dlajava und der ſogenannten flachen Inſel kamen auf Kaͤhnen her⸗ bei, und boten Lebensmittel an. In weniger als ei⸗ ner Stunde hatte Kotzebue 6o große Schweine und einen Ueberfluß an Huͤhnern, eßbaren Wurzeln und verſchiedenen Fruͤchten eingehandelt, der das ganze Verdeck einnahm. Alles das koſtete einige Stücke al⸗ tes Siſen, einige Schnuͤre Glasperlen und ungefaͤbr ein Dutzend Naͤgel. Den boͤchſten Wetth hatten blaue Glasperlen.
Der Handel ward durch die Ankunft eines groͤ⸗ ßern Canots, welches von kleinern umringt war, un⸗ terbrochen. Auf dem Vordertheile des eleganten, mit vielen Muſcheln verzierten Canots, ſaß ein ältlicher Mann nach aſiatiſcher Weiſe mit untergeſchlagenen Beinen, einen aufgeſchlagenen, gruͤnſeidenen Sonnen⸗ ſchirm in der Hand haltend. Um ſeine Schultern hing eine ſehr feingeflochtene Grasmatte; ſein Kopf war mit einem Stuͤcke weißen Zeuges in Form eines


