waffnet, hatten aber hinterliſtig in ihren Canots Keu⸗ len und kurze Lanzen verborgen. Daher wurde nur wenigen vergoͤnnt, auf dem Schiffe zu bleiben. Die kleinen Geſchenke, die unter ſie vertheilt wurden, ſchie⸗ nen ihre Habgier zu reitzen. Sie ſuchten mit Gewalt zu nehmen, was man ihnen nicht gutwillig gab. Sie glichen reiſſenden Thieren, und wirklich wurde bei einem durch die zufällige Eatbloͤßzung des Armes ei⸗ nes Matroſen, der Appetit nach Menſchenfleiſch ſo erregt, daß er ſich nicht enthalten konnte, nach dem weißen Arm zu ſchnappen. Die Bewohner von Ma⸗ vuna ſind Menſchenfreſſer, und vielleicht die verwor⸗ fenſten, welche die Südſee beherbergt. Sie ſind groß, ibre Farbe dunkelbraun. Bei laͤngerm Aufenthalte
unter dieſen Wilden waͤre wohl Kotzebue gezwun⸗
gen geweſen, ſee die Macht der Kanonen fuͤhlen zu laſſen, denn ſie machten foͤrmlich Anſtalten zu einem Angriff; daber ließ er die Segel hiſſen, und das Schiff nahm einen raſchen Lauf, wodurch es viele Kaͤhne, die ſich an daſſelbe feſtgehakt hatten, umſtieß. Rache ſchnaubend ſuchten ſie das Schiff wieder einzu⸗ holen; mehrere hatten ſich mit ihren langen Nägeln an den Seiten des Schiffes, wie Katzen, angekrallt⸗
von denen ſich die Matroſen nur vermittelſt einer
langen Stange befreien konnten.
Einen auffallenden Gegenſatz zu der verwegenen Zudringlichkeit der Maouaner bildete das beſchei⸗ dene Betragen der Bewohner einer kleinen Inſel, wel⸗


