Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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130 Pfeile der Ombayer ein; Schilde hingegen und Cü⸗ raſſe konnten ſie durchaus nicht bekommen. In der Naͤhe der Huͤtten trocknete man weiße Samenkorner, von der Groͤße einer kleinen Mandel, welche einen ſehr angenehmen Geſchmack hatten. Auffallend war es den Franzoſen, daß ſie in Bitouka nicht eine einzige Weibsperſon zu Geſichte bekamen; vermuthlich waren ihre Fuͤhrer ihnen bloß vorgelaufen, um dieſel⸗ ben bei Seite zu ſchaffen.

Das Fluͤßchen Ira, in der Naͤhe der Stelle, wo Freyeinet die Landung vorgenommen hatte, ver⸗ ſchaffte ſeinen Matroſen Waſſer. Die Berge der In⸗ ſel ſind hoch, jedoch ohne daß ein einzelner die an⸗ dern bedeutend uͤberragte; ihre Abhaͤnge werden von mehr oder minder tiefen Schluchten durchfurcht. Die

Niederungen laͤngs der Kuͤſte ſind, die Dſtſeite aus⸗

genommen, von geringem Umfange. Aus der von den Franzoſen geſammelten Lava und Schlacken zu

ſchließen, iſt der Boden groͤßtentheils vulkaniſch. Spu⸗

ren von Anbau kamen den Franzoſen nirgends vor⸗ obgleich an manchen Orten eine kraͤftige Vegetation ſich zu Tage legt. Unter den Baͤumen bemerkte man hauptſaͤchlich die Faͤcherpalme, den Cokos⸗, Caſſten⸗, Mango und Kaſaputbaum mit weißem Stamme, aus welchem das Cajaput⸗ oder Kayon⸗pouti(weißes

Baum) Del bereitet wird. Schweine und Hunde ſind

die einzigen Saͤugethiere der Inſel. Unter den Voͤgeln

bemerkte man: die grauen Turteltauben, eine andere