Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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Franzoſen in ihrer Haltung und in ihrem Beneh⸗ men etwas Zweideutiges, weſches ſie feindſelige Ge⸗ ſinnungen von Seite dieſer Inſulaner beſorgen ließ⸗ Am meiſten bemerkungswerth fanden die Fran⸗ zoſen die an den Baumaͤſten aufgehangenen. Cůraſſe und Schilde. Sie baten die Ombayen, ſich damit zu bekleiden und zwei von ihnen willfahrten der Bitte alſobald. Ja einer gab den Franzoſen das Schau⸗ ſpiel eines fingirten Kampfes zum Beſten. Mit einem Bogen vom Bambusrohr bewaffnet fing er an, Pfeile loszuſchießen, wobei er auf eine ſehr ausdrucksvolke Weiſe zu verſtehen gab, daß es ihm ein Leichtes ſeyn wuͤrde, in ſo viel Zeit, als zum Losſchießen einer europäiſchen Flinte erfordert wuͤrde, eine ſehr große Anzahl Pfeile fliegen zu laſſen, und daß er ſeinen Waßen einen ungleich hoͤhern Werth beilege, als den der Franzoſen. Uebrigens warf er ſich, ſo wie er einen Pfeil abgeſchoſſen hatte, auf den Boden nieder und bedeckte ſich mit ſeinem Schilde, als ſuchte er Schutz vor den Angriffen ſeines Gegners. Als der Vorrath ſeiner Pfeile erſchöpft war, legte er den Bo⸗ gen zur Seite und ergriff ſeine Keule. Den Schild in der einen und jene furchtbare Waffe in der andern Hand, ſtuͤrzte er mit Schnelligkeit vorwaͤrts und ſchien ſeinem Feinde graͤuliche Streiche beibrinsen zu wollen. Dabei waren alle ſeine Bewegungen ungeſtuͤm und doch ſicher; ſein Auge funkelte, und man haͤtte den⸗ ken ſolen, er athme nichts als Krieg und Blutver⸗