—
—
12¹
ſcheln, auch Huͤlſen von Mimoſen, woraus ſich mit Sicherheit ſchließen laͤht, daß das Meer den Etnwobh⸗ nern der Halbinſet Peron ihre taͤgliche Nahrung an die Hand gibt, ihnen aber zugleich auch ihr Getraͤnk liefert.
Es war am 9. Oktober 1818, als Freyeinet in die weite Bai von Coupang und in der Nähe des Forts Concordia, entzuͤckt uͤber den Anblick einer immer⸗ gruͤnen, amphitheatraliſchen und von pittoresken Palm⸗ baͤumen beherrſchten Natur, vor Anker ging. Nachdem er, in Abweſenheit des mit dem vormals zinsbaren, nun aber fuͤr ſeine eigene Unabhaͤngigkeit kaͤmpfenden Rajah Amanoubang eben im Kriege begriffenen hollaͤndiſchen Reſidenten zu Coupang, dem expedi⸗ renden Sekretair Dielmann einen Beſuch abgeſtat⸗ tet und zwei Haͤuſer, das eine für die Dffiziere, das andere zum Gebrauche der Inſtrumente gemiethet und eingerichtet hatte, fingen die Franzoſen ſofort an, ihre wiſſenſchaftlichen Arbeiten zu betreiben. So oft jedoch die Nacht einbrach, kamen ſie in dem Hauſe Tielmanns zuſammen, der nebſt ſeiner Gemahlin alles aufbot, um ihnen die Abende angenehm zu ver⸗ kuͤrzen. Gewoͤhnlich wurde in dieſen Geſellſchaften Thee, Caffee, auch andere Erfriſchungen herumgebo⸗ ten; dann unterhielt man ſich uͤber die Sitten und Gebraͤuche des Laudes. Von Zeit zu Zeit wohnten die Franzoſen einem von Madame Sielmann durch ihre Stlaven gegebenen Conzette bei. An den unte⸗


