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der von Freyeinet und ſeinen Franzoſen durch⸗ wanderten Halbinſel, bald einzeln, bald in Gruppen von hoͤchſtens 1 zerſtreut liegenden Huͤtten ſtehen ins⸗ geſammt auf der Hoͤhe der Duͤnen, unter dem Schu⸗ tze einzelner Sandhuͤgel oder Gebuͤſche. Sie beſte⸗ hen aus mehreren von Natur ſich woͤlbenden Hoͤlzern, die mit dem einen Ende auf dem Boden ruhen, waͤh⸗ rend das andere am Giebel mit den gegenuͤberſtehen⸗ den Hoͤlzern zuſammenſtoͤßt und durch dieſes Inein⸗ andergreifen einen unregelmaͤßigen, etwa 4 Fuß hohen Halbzirkel bildet. Eine Reihe auf dieſe Weiſe anein⸗ ander gefügter Stuͤcke Holz bilden das Gekälke der 6— 7Fuß langen Wohnung, die dann noch mit einem Dache von belaubten und ineinander geſchlungenen Baumaͤſten verſehen wird. Einige dieſer Huͤtten ſind durch eine Scheidewand in zwei ungleiche Theile ge⸗ theilt. Mitunter wohnen dieſe armſeligen Neuhol⸗ laͤnder auch in Hütten, die, ohne alles Gebaͤlke, blos aus einer Anzahl ſehr dichter Aeſte von allerlei Gebuͤſch gewoͤlbt ſind; man begreift nicht, wie ein ſolches Obdach menſchlichen Weſen eine Schutzwehr gegen den Winterftoſt, die brennende Hitze, den Am⸗ drang der Stuͤrme und Ungewitter und die perivdi⸗ ſchen Regen gewaͤhren kann. Am Eingange jeder Huͤtte ſah man einen Feuerheerd; zuweilen gibt es dergleichen auch im Innern der Huͤtte. Um dieſe Feuerheerde her liegen neberreſte von Fiſchen, Schaal⸗ thieten, Schildkeoten und ſogar von Voͤgeln und Mu⸗


