Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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dieſelben wie einen Turban um den Kopf, und einige Faͤrben ſie roth. Die einzige junge Frau, welche die Franzoſen zu Geſichte bekamen, war ſehr wohlbe⸗ leibt; ihre geſcheitelten Locken hingen zu beiden Sei⸗ ten über die Ohren herab, und auf dem Ruͤcken trug ſie ein Kind, welches eine aus Thierhaaren gewundene Schnur feſthielt. Unter den Maͤnnern trugen einige einen langen zugeſpitzten Bart, die meiſten waren über die Bruſt, jedoch nur leicht, tätowirt; bei meh⸗ reren hatte der Bauch ſich unter dem Nabel in Fal⸗ ten gezogen. Beide Geſchlechter geſielen ſich in ihrer foͤrmlichen Nacktheit. Unter den Maͤnnern ſchien ei⸗ ner vom vorgeruͤckten Alter, mit einem langen Barte⸗ ſich einige Autoritaͤt uͤber die andern angeeignet zu haben. Auf ſeiner Stirne erblickte man eine Binde von Thierhaut, welche mit rothen, eine Art von Git⸗ terwerk bildenden Querſreifen bezogen war; ein Strick⸗ ebenfalls von Thierhaaren, umguͤrtete ſeine Lenden⸗ und eine Quaſte, aus derſelben Subſtanz gefertigt, be⸗ wegte ſich auf ſeinem Kopfe. Alle dieſe Wilden, die elendeſten Geſchoͤpfe die man ſich nur denken kann⸗ waren mit ihren Waffen, d. h. mit fuͤnf bis ſieben Fuß langen, aus Stoͤcken von hartem Holie verfertig⸗ ten und an beiden Enden jugeſpitzten Sagajen, und Nordkeulen verſehen, von denen die einen plumpe, hoͤch⸗ ſtens 2 Fuß lange Scheite, die andern ebenfalls Stuͤ⸗ cke aͤhnlichen Holzes, aber flach und in der Mitte ein⸗ gebogen waren. Ihre, auf den verſchiedenen Punkien