Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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Reptilien, Schalthieren u. ſ. w. Dieſe gefraͤßigen

Voͤgel verzehren ein ſolches Quantum von Nahrungs⸗ mitteln, daß ſie gewiſſermaſſen gezwungen ſind, ein vereinzeltes Leben zu fuͤhren, denn in mehreren Fami⸗ lien am demſelben Flecke beiſammen, wuͤrden ſie Muͤhe baben, ſich hinlaͤnglichen Fraß zu verſchaffen. An al⸗ lerlei Fiſchen von angenehmen Geſchmacke fehlt es in dieſem Theile von Neuholland nicht. Auch von Seehunden, von welchen die Bai ihren Namen traͤgt, wimmelt es uͤberall. Nicht weniger ergiebig iſt auch auf einigen Punkten der Schildkroͤtenfang, und den Eingang der Bai beleben im Julius, Auguſt und Sep⸗ tember ganze Schaaren von Wallſſchen. Einen aͤuſ⸗ ſerſt feinen Geſchmack haben die Auſtern, womit die Felſen der Continentalkuͤſte der Seehund⸗Baiund weſtlich von derſelben gelegenen Inſeln belegt ſind. Unter den Schlangen gibt es welche, die auf dem Lande leben; andere, zum Theil von ſehr glänzenden

Farben, ſah man in der Fluth ſich ſpiegeln⸗

Von den Inſeln der Seehund⸗Bai iſt auch nicht eine bewohnt, und das benachbarte Feſtland hat ebenfalls geringe Beroͤlkerung. Die ſaͤmmtlichen Ein⸗ wohner ſind von mittlerem Wucyſe, haben ſehr duͤnne Beine, ſchmale Schultern und große Koͤpfe; auch ſind ihre Zuͤge weniger flach als die der ſchwarzen Mal⸗ gacher und Mozambiquer. Ihre Zaͤhne ſind ſchoͤn, der Mund groß, die Augen lebhaft, die Haare ſchwarz, ziemlich lang und etwas kraus, ſie winden