zen, an einer uͤberaus lieblichen Art Vorretſch, an ei⸗ ner ſehr ſchoͤnen Althea mit Bluͤthen vom zatteſten Vlau, an verſchiedenen Arten von Immortellen. In den geſchuͤtzten Thalgruͤnden wachſen alle dieſe Ge⸗ waͤchſe ſo dicht ineinander, daß es dem Wanderer nicht ſelten Muͤhe koſtet, ſich zw hen den in einan⸗ der geſchlungenen Zweigen hindurch, eine Bahn zu brechen, und unter dieſen natuͤrlichen Gewölben ſu⸗ chen die einzigen Bewohner dieſes Kuͤſtenlandes, die Kaenghuru's, und einige andere kleinere Thiere, ihre Zuflucht. Von eigentlichen Nahrungspflanzen war den Reiſenden in dieſen Gegenden wenig oder nichts vorgekommen. Die Huͤlſen von einer Mimo⸗ ſenart ſcheinen jedoch den Wilden als Nahrung zu dienen. Die wenigen, dieſen ganz traurigen Erdſtrich bewohnenden Saͤugethiere, namentlich diejenigen, wel⸗ che auf den Inſeln Dirk⸗Hatichs, Doore und Bernier, oder auch auf der Inſel F aure und der Halbinſel Peron leben, ſind gezwungen, ihren Durſt mit Meereswaſſer zu loͤſchen; viele Voͤgel beſinden ſich ſogar im naͤmlichen Falle. Auf den drei großen Inſeln am Eingange der Seehundbay findet man das große Kaenghuruz in Dirk⸗Hatichs, eine große Peramelenart, nebſt vielen Kaenghururatten, die den Naturforſchern unter dem Namen Potorus bekannt ſind. Auf der Halbinſel bemerkt man grauli⸗ che Kaengburus, von der Groͤße eines Haſen, Pe⸗ ramelen⸗Bouguainvilie, Kuskus und wilde Hunde⸗
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