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ſchwach, bald aus SO., bald aus SW. Da indeß der Strom ſtark nach Suͤden ging, ſo hielt es der Ca⸗ pitain noch nicht fuͤr unmoͤglich, herauszulaviren. Auch konnte ſich Kruſenſtern nicht leicht entſchlieſ⸗ ſen, den Anker auf eine Tiefe von beinahe 30 Faden fallen zu laſſen, wie es die Newa hatte ſchon thun muͤſſen. Gegen 10 Uhr wurde der Wind friſch aus SW. Mit Huͤlfe dieſes friſchen Windes und der ſtarken ſuͤdlichen Fluth, lavirte Kruſenſtern zwi⸗ ſchen den Zutphen⸗Inſeln und dem Strom⸗ Felſen, der genau in der Mitte des Durchgangs zwi⸗ ſchen Sumatra und der Inſel Duer im Wege liegt. Die Fluth half ihm ſchnell durch, und bald nach Mittas hatte er den Strom⸗Felſen ſchon im Korden.
Die Fluth nach SW. hielt bis 4 Uhr an und wendete ſich dann nach ND. Da es Kruſenſtern fuͤr Pflicht hielt, auf die Newa zu warten, ſo ging er zwiſchen den Inſeln Cracatva und Tamaria vor Anker. Um 10 Uhr Morgens des folgenden Ta⸗ ges erhob ſich ein ſchwacher Wind aus NW., mit dem er ſogleich unter Segel ging, in der gewiſſen Hoff⸗ nung, daß die Newa dieſen Wind benuͤtzen wuͤrde. Sie hatte aber wahrſcheinlich einen andern Wind, und Kruſenſtern ſah ſich gezwungen, da ſie ſich nicht zeigte, auch dieſe Nacht vor Anker zu geben. Um7 Uhr ließ er daher an der oͤſtlichen Seite von Craca⸗ toa ſeine Anker fallen. Den 4. Maͤri Morgens aing


