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Sechstes Buch.
Mit einem friſchen Winde aus WNW. und truͤben Wetter gingen Kruſenſterns Schiffe mit Anbruch des Tages, am 1. Maͤrz, unter Segel. Kruſen⸗ ſern ſteuerte SSW. und SWS., um ſich ſo nahe, als moͤglich an der Küſte von Sumatra zu halten, da er ſich für die Durchfahrt zwiſchen den Zutphen⸗ In ſeln und dem Strom⸗Felſen beſtimmt hatte, die ihm Vorzuge vor der zwiſchen der Kuͤſte von Ja⸗ va und der Inſel Quer im Wege(Twart the waj) zu haben ſchien. Um Mittag ſah man Cap St. Nicolaus auf der Inſel Java, die Nord⸗In⸗ ſel, die Inſel Button. Um 1 Uhr Mittags wurde der Wind ſchwach. Zu gleicher Zeit aͤnderte ſich die Richtung der Fluth, welche bis jetzt nach Suͤden ge⸗ gangen war und nun die Schiffe ſtark nach Norden trieb. Dieß noͤthigte Kruſenſtern, um 2 Uhr in 24 Faden den Anker fallen zu laſſen, in einer Entfer⸗ nung von 3 Meilen von der Nord⸗Inſel.
Den folgenden Tag war der Wind ſuͤdlich und ſchwach, das Wetter außerordentlich heiß. Kruſen⸗ ſtern blieb daher den ganzen Tag vor Anker. Den 3. Maͤrz wehte in der Fruͤhe ein friſcher Wind aus NW. Kruſenſtern gab ſogleich das Signal, die Anker zu heben; aber kaum waren beide Schiffe unter Segel, ſo ging der Wind nach Suͤden herum, und wehte
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