Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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liche Vorſtellung uͤber die Angelegenheit der Ruſ ſen zu machen, da man keinen einzigen guͤltigen Grund anfuͤhren koͤnnte, ihnen die Erlaubniß zur Ab⸗ reiſe zu verſagen. Panquſqun wandte ein, die Sache muͤſſe nicht foreirt werden.Es iſt gebraͤuch⸗ lich, ſagte er,daß ſowohl der Hoppo, als auch der Statthalter, jeder 3 Tage eine Sache bei ſich behalten, ehe ſie einen Beſchluß faſſen, und man thate daher beſſer zu warten. Deſſen ungeachtet wurde zuletzt beſchloſſen, daß die Kaufleute des Hongs, mit Pan⸗ auigug an ihrer Spitze, den folgenden Morgen zum Hoppo gehen ſollten, um die Erlaubniß zum Abſegeln

auszuwirken; im Fale er ſich aber entſchuldigen wuͤtde,

vom Statthalter noch keine Antwort erhalten zu ha⸗ ben, ſo ſollten ſie zu dieſem gehen; ihm vorſtellen, wie nothwendig ein baldiger Entſchluß waͤre, und ſollte er ihnen keine entſcheidende Antwort geben, ſogleich eine Audienz bei ihm fuͤr Kruſenßern verlangen. Dieſer ernſtlich gefatte Entſchluß hatte die veſte Wir⸗ kung. Der Hoppo hatte kaum die Vorſtellung des Hongs angehoͤrt, ſo gab er auch ſogleich Befehl, daß das Boot mit den letzten Sachen der Ruſſen abge⸗ fertigt werden moͤchte, mit der Verſicherung, daß die Ruſſen ſehr bald ihren Paß zur Abreiſe bekommen ſollten. Er kam ſogar nach einigen Tagen an Bord der Nadeſhda, und ließ ſich nach Kruſenſtern erkundigen; da dieſer nicht an Bord war, ſo machte ihm Capitain Liſianskoy die Viſite in ſeinem Boote.