Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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koͤnnen, da nur allein portugieſiſchen Kauffartheiſchiſſen dieſe Erlaubniß von den Chineſen verſtattet wurde. Kruſenſtern fuhr alſo den folgenden Morgen, den 22. November, zum Gouverneur, und erklaͤrte ibm, daß die Nadeshda allerdings ein ruſfiſches Kriegs⸗ ſchiff ſey, daß er aber den Befehl habe, zum Vortheile der amerikaniſchen Compagnie einen Theil des Er⸗ trags der Ladung der Newa, fuͤr welchen ſie nicht Raum haben wuͤrde, in ſeinem Schiffe zu verladen, und daß er ſogleich nach Whampoa gegangen ſeyn wuͤrde, wenn die Newa dort angekommen waͤre, jetzt aber hier ſie erwarten muͤſſe. Die Ungewißheit Kruſenſterns und ſeiner Schiffe ſetzte ſowohl den

Gouverneur als ihn ſelbſt in keine geringe Verlegen⸗

beit, und Kruſenſtern mußte auf die Aufrage, welche jetzt von Seiten der Chineſen an ihn ſelbſt uͤber ſeine Beſtimmung geſchah, antworten: daß er nicht nach Whampon gehen, ſondern in der Typa bleiben wuͤrde, um ſich zu ſeiner Reiſe nach Europa mit Waſſer und Lebensmitteln zu verſorgen. En konnte dieſe Antwort um ſo eher geben, da ſowohl der Gou⸗ verneur, als auch ein Mitglied der hollaͤndiſchen Fae⸗ torei, Bachmann, der den Ruſſen viele Freund⸗ ſchaft erzeigte, ihn verſicherte, daß, ſobald die Newa ankommen wuͤrde, die Erlaubniß ſehr leicht auszuwir⸗ ken waͤre, nach Whampon zu gehen. Der Gewinn von den nach Canton bandelnden Schiffen ſey, ſo⸗ wohl fuͤr alle Beamten der Regierung, als auch fuͤr