der einen Spitzbart trug, die uͤbrigen alle hatten ihre Baͤrte geſchoren.
Die Haͤuſer waren von anſehnlicher Groͤße, auf Pfaͤhle gebaut, die 4— Fuß uͤber der Erde hervorrag⸗ ten. Der unter den Huͤuſern zwiſchen den Pfaͤhlen befindliche Raum wurde von den Hunden eingenom⸗ men, die in Menge ſich vorfanden, und zu Winter⸗ fahrten wahrſcheinlich auch dienen. Außer Hunden ſah man kein einziges Hausthier. Auch kein Geflügel, keine Spur von Ackerbau, keinen Gemuͤſebau. Nur Balagans zum Lrocknen der Fiſche ſah man.
Den Chef ſchien man wenig Ehrfurcht zu bezei⸗ gen, ſondern ziemlich auf dem Fuße der Gleichheit mit ihm umzugehen.
Das noͤrdliche Sachalin wird alſo nicht von den Eingebornen des Landes, den Ainos, bewohnt, ſondern von Tataren, welche von den Gegenden des Amurs, uͤber die Landenge die Sachalin von der Tatarei ſcheidet, ihren Weg hierber gefunden, und die guten Ainos verdraͤngt und unterdruͤckt haben.
Da der Wind friſch zu werden anfing, ſo noͤthigte er Kruſenſtern, ſchon um halb 11 Uhr an Bord zuruͤck zu kehren. Seine und der Pffiziere Neugierde war zum Theil befricdigt, und ihre gaͤnzliche Unkunde der Sprache der Einwohner ließ von einer naͤhern Be⸗ kanntſchaft nichts Intereſſantes mehr etwarten, da be⸗


